Big-Mac-Index 2006

Seit 1986 erhebt das Wirtschaftsmagazin The Economist jährlich die lokalen Preise des Big Mac in verschiedenen Ländern und errechnet daraus den Big-Mac-Index.

Der Bic-Mac-Index dient als internationaler Preis- und Kaufkraftvergleich. Der Bic Mac wird in etwa 120 verschiedenen Ländern auf identische Art und Weise aus den 10 gleichen Zutaten produziert. Der Bic Mac ist ein stark standardisiertes Produkt, das praktisch weltweit vertrieben wird, ohne dass der Bic Mac von zwischen den einzelnen Ländern gehandelt wird.

The Economist errechnet den Big Mac PPP (purchasing-power-parity = Kaufkraftparität) für die verschiedenen Länder, was für die relative Kaufkraft der Währung. Der Big Mac PPP errechnet sich dadurch, dass z.B. der Preis eines Bic Mac in der Dominikanischen Republik (in US$) durch den Preis des Bic Mac in den USA geteilt wird. Ist der Bic Mac PPP kleiner als der tatsächliche Wechselkurs, bedeutet dies, dass die Währung unterbewertet ist. Ist der Bic Mac PPP größer als der tatsächliche Wechselkurs spricht man von einer Überbewertung.

Preise des Bic Mac 2006:

  • USA: 3,10 US$
  • Europa: 3,77 US$
  • Schweiz: 5,21 US$
  • Norwegen: 7,05 US$
  • Polen: 2,10 US$
  • Dominikanische Republik: 1,84 US$
  • Russland: 1,77 US$
  • Thailand: 1,56 US$
  • China: 1,31 US$

Für das Jahr 2006 ergab der Big-Mac-Index, dass der Dominikanische Peso um 41 % gegenüber dem US$ unterbewertet war.
Der Bic-Mac-Index wurde schon oft kritisiert, stellt aber sicherlich eine interessante Kennzahl bzgl. der relativen Kaufkraft in verschiedenen Ländern dar.

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