Nasenloch des Teufels – Dominikanische Republik

Wer Ausflüge auf der Halbinsel Samaná unternimmt sollte auch dem Nasenloch des Teufels einen Besuch abstatten. Das Nasenloch des Teufels ist eine Felsspalte, die etwa 50 Meter vom Ufer entfernt liegt. Die Klippen sind unterhöhlt und die Felsspalte reicht bis zum Meer. Durch die Brandung wird Wasser und Luft in die Felsspalten gedrückt. Die Gischt schießt zischend und brausend durch die Felsspalte heraus.

Die Stärke dieser Naturerscheinung hängt vom Seegang ab. Bei unruhiger See kann man das Grollen und Zischen des Nasenlochs schon aus mehreren hundert Meter Entfernung hören und die Gischt schießt ettliche Meter aus der Felsspalte. Bei starkem Seegang ist das Nasenloch des Teufels ein echtes Erlebnis.

Man erreicht das Nasenloch des Teufels, wenn man von Las Galeras in Richtung Santa Barbara de Samaná fährt nach etwa 6,5 Kilometern. Achten Sie auf das Hinweisschild, das nach links den Weg zur Playa Rincon weist. Etwa 150 Meter biegt man nach links ab und folgt der einfachen Straße an der Küste entlang. Der Weg führt vorbei an Steinmauern, Kakteen und einfachen Dominikanischen Häusern. Die Grundstücke rechts von der Straße, an der Steilküste, sind durch Mauern gut vor Blicken geschützt. Auf diesen Grundstücken befinden sich teilweise sehr große und luxuriöse Häuser.

Auf dem Weg kommt man an einem amerikanischen silbernen Camper vorbei. Angeblich ist dies der Wohnsitz einiger Amerikaner, die die örtlichen Noni-Früchte aufkaufen.


Nach etwa 5,5 Kilometern trifft man auf riesige Marmorquader und auf die verrosteten Überreste einer ehemaligen Marmormiene. Ab hier führt der Weg durch einen kleinen trpischen Wald mid Palmen und Farnen. Man läßt ein kleines Bassin, das aus der Zeit des Marorabbaus stammt und eine kleine Bucht rechtsliegen und fährt bis zu einer Lichtung. Dort kan man parken und zu Fuß zum etwa 150 Meter entfernten Nasenloch des Teufels gehen.

Nasenloch des Teufels in Samana

Suchen Sie sich nach Möglichkeit einen Tag mit heftigem Seegang aus. So wird der Besuch des Nasenlochs zum bleibenden Erlebnis. In der Zeit zwischen Ende Dezember bis Ende März hat man hier zudem gute Chancen Buckelwale zu beobachten.

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