Ostern – Semana Santa 2007

In der Osterwoche (Semana Santa) zieht es jedes Jahr Tausende von Dominikanern an die Strände des Landes. er es sich leisten kann versucht zumindest die Zeit von Karfreitag bis Ostersonntag an einem der Strände des Landes zu verbringen.
Viele Strandabschnitte werden zur Partymeile. Überall werden Essens- und Getränkestände aufgebaut und man hört von überall Salsa, Merengue und Bachata. Für Europäer mag das etwas ungewohnt sein aber genießen Sie es, das ist ein Stück Dominikanische Kultur und Lebensfreude.

Während der Ostertage werden praktisch alle Orte und Hotels am Meer von Dominikanern aus den verschiedenen Landesteilen der Dominikanischen Republik regelrecht überflutet. Hotels und Pensionen jeder Preisklasse werden bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Hotels werden gnadenlos überbelegt und schon mal 5-6 Personen in ein Doppelzimmer gesteckt.


Wer auf eigene Faust zur Semana Santa in der Dominikanischen Republik eintrifft sollte dringend sicherstellen, dass für eine Übernachtungsmöglichkeit gesorgt ist. Wer ohne Zimmerreservierung zu Ostern ans Meer fährt wird massive Probleme haben ein Zimmer zu finden. Dies gilt praktisch für alle Zimmerkategorien, von der einfachen Pension bis hin zum Luxus-Resort.

Wer dem Trubel am Strand entfliehen möchte, sollte darüber nachdenken Ostern für einen Ausflug nach Santo Domingo oder in die Berge, zum Beispiel nach Jarabacoa zu nutzen. Selten wird man Santo Domingo so “einsam” erleben, wie zur Osterzeit. Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, achten Sie darauf, dass diese ebenso überfüllt sind wie die Hotels in Strandnähe.

Die Semana Santa bringt neben Party und Spass allerdings auch einige unschöne Aspekte mit sich. Die Kriminalität steigt in dieser Zeit jedes Jahr deutlich an und es kommt zu vielen, oft alkoholbedingten, Verkehrsunfällen.
Jedes Jahr verunglücken während der Semana Santa ettliche Menschen. 2006 starben in der Osterwoche etwa 50 Menschen in der Dominikanischen Republik. Es kommt zu vielen Verkehrsunfällen und jedes Jahr ertrinken einige Menschen.

Für 2007 hat die staatliche Behörde Centro de Operaciones de Emergencia (COE) auf der ganzen Insel für 117 Badeplätze ein Badeverbot erlassen. Die meißten Touristenstrände sind von dieser Regelung ausgenommen.

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